Laternenhaus

So ein kleines Feen-Laternenhaus wollte ich schon lange Mal einrichten. Dass es dann ein Nähstübli wurde, ergab sich eher per Zufall. Die kleine Nähmaschine haben wir zu unserer Hochzeit erhalten und sie gab dann sozusagen das Thema vor. Die Standuhr – eigentlich ein Spitzer – habe ich mal in einer Brocki gekauft und dabei schon an das Laternenhaus gedacht. Es brauchte natürlich noch mehr Möbel und die mussten auch richtig klein sein. Fimo hat es in unserem Haushalt fast immer und so habe ich es mal damit versucht.

Die Laterne hatte in der Mitte einen fix angebrachten Halter für Teelichter. Der musste erstmal weg. Habe dazu eine Metallfeile verwendet.

Drei der Fensterscheiben habe ich mit einem Pfau verziert. Damit sie auch möglichst gut und identisch gelingen, habe ich aus dem Internet ein Bild in der richtigen Grösse ausgedruckt und mit etwas Klebstreifen Innen an der Scheibe befestigt. Es war dann ein Leichtes, den Pfau mit Acryl-Farbe an die Aussenseite der Laterne zu malen.

Für den Teppich habe ich Jute-Stoff auf den passend zugeschnittenen Karton geklebt und an den offenen Seiten mit etwas Satin-Band umfasst.

Für den Nähtisch habe ich vier separate Teile aus Fimo geformt und diese dann nach dem Backen und Abkühlen mit Sekundenkleber zusammengeklebt. Die Tischplatte habe ich mit Acrylfarbe bemalt.

Der kleine Hocker ist aus fünf separaten Teilen geformt und wieder mit Sekundenkleber fixiert. Die Sitzfläche habe ich mit Acrylfarbe bemalt.

Für den Korb habe ich immer zwei Fimo-Stränge ineinanderverzwirbelt und dann aneinander gefügt bzw. aufeinander geschichtet. Den Deckel habe ich separat geformt. Deckel und Korb sind mit einer Schnur verbunden, so dass er sich öffnen und schliessen lässt. Der Korb ist aus weissem Fimo, das hat aber leider nicht zum Rest der Einrichtung gepasst. So habe ich ihn dann ebenfalls mit Acryl-Farbe bemalt.

Etwas grün darf auch in einem Feen-Nähstübli nicht fehlen. Der Topf ist ebenfalls aus Fimo. Den Kunstpflanzen-Zweig habe ich aber natürlich nicht mitgebacken, sondern nur vorher schon ein Loch gemacht.

Wer näht braucht auch Licht, damit bis in die frühen Morgenstunden weitergearbeitet werden kann.

Dazu habe ich ein Mini-Lichterkette in den oberen Teil der Laterne reingestopft und den Schalter etwa tiefer unten fixiert.

Einer unserer Söhne hat sich von meinem Rumwerkeln inspirien lassen und sich auch eine Laterne geschnappt, die er dann für seine Gartenfeen eingerichtet hat. Das hat mich extrem gefreut!

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